Frauenbilder im KunstSchauFenster

Die gebürtige Berlinerin Ina Schilling zeigt in unserem KunstSchauFenster Frauenbilder. Was im ersten Moment nach einer überregionalen Künstlerin bei uns im KunstSchauFenster anmutet, zeigt sich auf den zweiten Blick sogar als internationale Künstlerin: Nach Ihrer kaufmännischen Ausbildung siedelte Schilling nach Brasilien über, wo sie ihre künstlerische Ausbildung begann. Den ersten Kontakt zur Malerei hatte Ina Schilling bereits als Kind über ihren Großvater erfahren und der Wunsch, Malerin zu werden schlummerte seither in ihr. In Sao Paulo erfüllte sie sich selbst diesen Wunsch und gab ihre Leidenschaft für Farben und Formen bereits früh an Kinder der dortigen deutschen Schule und in ihrer eigenen privaten Malschule weiter.

 

Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland begann die umtriebige Künstlerin ihre Werke auszustellen. Sie setzte als neuen Schwerpunkt ihres Schaffens die Ölmalerei und erweiterte als Gaststudentin an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg ihr Repertoire. Als Dozentin an verschiedenen Volkshochschulen gibt sie ihr Wissen an Interessierte weiter, ihre Bilder zeigt sie mittlerweile in bundesweiten Ausstellungen.

 

Trotz ihres Lebensmittelpunktes in Wendelstein ist sie in Kunstvereinen vertreten, die in ganz Deutschland verteilt sind. Die Bandbreite an Motiven und Techniken, in denen sie erstere umsetzt, zeigt die Vielseitigkeit und Umtriebigkeit Schillings.

 

In ihrem vom Expressionismus und Kubismus beeinflussten Malstil setzt sie in klaren Formen dekorative Stadtansichten ebenso um wie politische Überzeugungen. Letztere zeigen sich, wenn man ihre besonders die Vielzahl ihrer Frauenbilder betrachtet.

 

Schilling zeigt Frauen voller Leidenschaft, in graziöser Haltung, in sinnlicher Vereinigung, in Meditation, in schwungvollem Tanz oder in Gedanken versunken.

 

„Die Frau ist als Partnerin, Mutter, Großmutter der Mittelpunkt einer intakten Familie, Vermittlerin von Werten und Idealen sowie Trösterin. Sie, die Frau, ist eigentlich die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft.“,

gibt uns die Künstlerin zu denken. Ina Schilling spart in ihren Arbeiten die Homosexualität und die kulturellen und religiösen Unterschiede im Frauenbild nicht aus. Insofern ist sie auch eine politische Malerin. Politik, Schulreform, Friedensbewegungen verarbeitet sie und brachte diese Themen künstlerisch als Monotypien heraus.

 

In unserem KunstSchauFenster zeigt Schilling ein großformatiges Bild, das eine leidenschaftliche Tänzerin zeigt. Die sechs Damen, die in schmalen Formaten die Wand unseres Büros zieren, sind sachlicher, dennoch nicht weniger sinnlich, ihre Kleider schwingen mit ihren Bewegungen nach, doch die Gesichter bleiben nur ahnbar.

 

Weitere Bilder  der Ausstellung bei uns finden Sie auf unserer Facebookseite.

 

Mehr Bilder von Ina Schilling können Sie auf der Website der Künstlerin betrachten.